Kurz nach Paris – Slalom World Cup

Trocadéro und Ferdis FüßeAls nächste Station im Rennzirkus der Slalom Skateboarder stand einer der geilsten Spots auf dem Programm: Paris-Trocadéro mit Blick auf den Eifelturm! Direkt am Fuße des Eifelturms und der monumentalen Säulenbauten am Trocadéro haben unsere Freunde der French Skateboard Slalom Association und der Community RIDERZ im Rahmen des ISSA World Cups geladen.

Das konnten sich die Slalom ProSkater Ferdi und Chris nicht nehmen lassen, sich vor solch einer Atmosphäre und Einmaligkeit mit den besten Skatern aus aller Welt zu messen. Schnurstracks haben die beiden Ihren Lager geölt und die Bushings geputzt. War nur die Frage, wie sie da am besten hinkommen. Die Wahl viel auf den Nachtzug, Berlin-Paris nonstop und das über Nacht und ausgeschlafen. Rein in Zug, Essen, Schlafen, Skaten. So soll’s sein!

Gleich zum Spot, undIMG_0402 los geht. Erstma die Freunde und Bekanntschaften aus aller Welt (Spanien, Malle, Schweden, England, Frankreich, …) gegrüßt, Pavement check und rein in Kurs (Straight mit 2 m Abstand). Ferdi topmotiviert, Trainigsläufe zeugen von innerer Zufriedenheit, die Rampen rocken und los gehts zu Quali. Diesmal mit Random Start, ungewohnt aber machbar.

Bämm, erste Überraschung. Ferdi nach dem ersten Lauf auf 4. Position. Nach der Quali Ferdi auf 4, Chris auf 5 (KLICK). Top Voraussetzungen für das große Finale. Die erste Runde läuft ohne Probleme, dann kommt es zum Showdown zw. Ferdi und Chris im Viertelfinale. Erster Run, beide ohne Cones, Chris führt mit 0,011 s. Ein Hauch von Nichts. Was jetzt? Halten die Nerven? Die innere Spannung steigt. Beim nächsten Lauf muss noch ne Schippe raufgepackt werden. Zweiter Lauf beginnt. Ferdi nervenstark, Chris gibt alles, außer die Nerven zu behalten und fängt an zu kegeln. Am Ende dann mit sieben (!!!) Cones. Keine Chance auf die nächste Runde. Ferdi aber jetzt in den Top 4! Weltklasse! Hier das finale Ranking im Straight. Ferdi konnte gut mithalten und war zwischenzeitlich auf Platz 3. Die volle Hochachtung aller Kurvenrollsportler!

Der erste Renntag ist vorbei. AArc de Triumphlle sind zufrieden, die Stimmung ist bestens und das Abendprogramm steht! Die beiden machen sich erstmal auf den Weg die Stadt zu erkunden und die Übernachtungsmöglichkeit zu checken. Das Sightseeing hat sich gelohnt. Paris ist einfach optisch, wie auch skatetechnisch der Hammer. Geile Bauten und nur, ich betone nur der beste Sahne-Babypopo-Asphalt auf den Gehwegen. Ferdi hin und weg und will an jeder Ecke nen 50-Cones-Straight-Kurs für den Weltrekordversuch stellen, so geil ist das hier. Wer mal nach Paris kommt, unbedingt das Rollbrett einpacken und dann nix als Skaten!

pierre und dom roller DISCONach dem die französiche Küche Ihrer Vorbildfunktion alle Ehre gemacht hat und sich die Beiden im Hochgenuß der Geschmacklichkeiten gesuhlt haben, der ein oder andere gute Tropfen die Kehle passierte, gings los in die Nacht. Der Club was der Hammer: eine Roller-DISCO, die in kürze abgerissen wird und wir somit fast die letzten Gäste waren, die den Dance Floor mit unseren Rollen nutzen durften.

Kurze Nacht und der zweite Wettkampftag bricht an. Trotzdem ausgeschlafen und voller Zufriedenheit mit echtem Croissants und geilem Café zurück zum Ort des Geschehens. Diesmal Hybrid und siehe da: die Quali wird nach dem Ranking des Straights gestartet. Somit können sich Ferdi und Chris direkt in der Quali gegenseitig pushen und eine möglichst gute Ausgangsposition für das Finale zu erreichen. Gesagt, getan. Nach der Quali Ferdi auf 9., Chris auf 8. Position. Somit stehen sich die beiden wieder einmal in der ersten Finalrunde gegenüber. Diemal kann sich Chris mit 0,027 s knapp durchsetzen, ausgleichende Gerechtigkeit zum Vortag! Chris kann sich anschließend trotz drittschnellster Zeit nicht gegen Viking Hadestrand aus Sweden durchsetzen und beendet den Hybrid auf dem 7. Rang. Aufgrund der der Final-Regeln schafft es Ferdi nur auf den 10. Rang. HIER alle Zeiten und Platzierungen in der Übersicht!

Die letzte Disziplin war Gigant. Diesmal Single Lane und ziemlich strange für solch einen Spot. Chris lag der Kurs sehr gut und hätte fast das Treppchen erreichen können. Hätte da dieser eine doofe Cone sein Aufgaben befolgt, sich wacker zu halten und auf seinem Platz zu verweilen. Hätte wenn und aber, Cones entscheiden hat das Rennen. Somit Chris auf 5. und Ferdi auf dem 13. Rang. (Guckst du, wenn du willst!)

Zusammenfassend kann gesagt werden: Ferdi, unser Spezialist für die engen Kurse, Chris macht den Rest! Paris ist soooooooooo hammergeil und nächstes Jahr fahren wir da in einer größeren Gruppe länger hin. Die Pariser haben auch eine überdachte Betonlandschaft vom Feinsten!!! Macht nur Spaß und jeder wird belohnt, so wie er/sie es verdient!

Danke sagen,Chris Eifelturm FerdiFerdi und Chris

PS: hier noch ein paar schöne Impressionen:

 

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