Allgäuer Longboard Verein PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 26. August 2010 um 18:55 Uhr
Das Downhillzeltlager in Jungholz (Tirol) war fett. Dick. Bestens. Goil. An anderen Superlativen mangelt es der

Das Downhillzeltlager in Jungholz (Tirol) war fett. Dick. Bestens. Goil. An anderen Superlativen mangelt es der Autorin gerade, weshalb sich der Lobgesang jetzt auf Fakten und Erlebnisse zu konzentrieren versucht. Von Berlin aus nach Hamburg, von Hamburg in den Allgäu. Da nur zwei von uns Berliner Geld (läppische 45€, die eigentlich auch beim ärmsten Schlucker drin sein sollten...) und Zeit zusammen kratzen konnten um zu erscheinen, gings mit dem Hamburgern billig mit Vereinsticket in die Berge (auch wenn gewisse Schweitzer in ihrem schlechten Düütsch von Hügeln sprachen. Pah.). Mittwoch Abend angekommen wurde ausgiebig das als gut verschrieene bayrische Bier verkostet, um am nächsten Tag verstrahlt aus dem Zelt zu kriechen und eine nasse Straße zu erblicken. Diejenigen wenigen von uns (darunter die zu dem Zeitpunkt vor Angst schwitzende und würgende Autorin) die Adrenalinwerte im normalen Bereich gewohnt sind, tasteten sich Stück für Stück an die Strecke heran, also übten erstmal Pendels und Bremsmöglichkeiten mit und ohne Slides. Nach kurzer Zeit riss es dann auch auf (Thommy hatte Recht...) und die Strecke trocknete. Somit hatte ich keine Ausrede mehr die gesamte Strecke zu fahren. Die vielen Workshops waren extrem hilfreich und auch die sehr guten von uns haben weitere Sachen dazugelernt, und wenn es auch nur Tipps zum Abspreizungswinkel des kleinen Zehs oder die perfekte aerodynamische Schleifenform der Schnürsenkel waren. Ich persönlich bin zum ersten Mal nur mit Mädels rumgeschippert und dann auch noch eine WM-Strecke runter, was schlichtweg geile Scheiße war. Die feenhafte Fee (gute Alliteratinen sind mein Steckenpferd) scheuchte meinen geschundenen Arsch immer und immer wieder den Berg hoch, bis nach ihrer Ansicht meine Haltung nicht mehr ganz einem schimmligen Kartoffelsack glich. Daneben gab es Workshops für Buttboards, Luges und Stand-Up in allen Könnerstufen. Immer mal wieder steckten auf der Strecke Beine in der Vertikalen in den Bigpacks, was aber keinerlei Mitleid einbrachte, wie ich leidlich feststellen musste. Im Gegenteil, für meine blaue Rückseite in Kombination mit meiner verbrannten Nase durfte ich mir wenig schmeichelhafte Kommentare anhören.

Großartig auch war die im Preis inbegriffene Benutzung des Swimmingpools. Was sich nicht nur aufgrund der andauernden 30° als Rettungsanker erwies.Man muss sich hierbei vorstellen, das pünktlich um 13 Uhr zur Mittagspause und 18 Uhr nach Beenden des letzten Runs 60 verschwitzte Downhiller in das Schwimmbad stürmen, sich aus ihren Lederkombis schälen, um mit Köpper ins Wasser zu springen (in Jans Fall mit der Geschwindigkeit einer alten Frau die Leiter benutzend, nicht ohne sich vorher zwei Hand voll Wasser in Richtung Herz zu spritzen) um dann festzustellen, dass sich die Verbindung von Chlorwasser und frischen Alphaltflechten (wir kennen sie alle als PIZZAS) ungefähr so gut anfühlt, wie frischer Osaft nach dem Zähneputzen schmeckt. Was natürlich kein Grund war, schnell wieder aus dem Wasser rauszukommen. Etwaige Zivilisten stürzten bei diesem lauten Geheul und den verbundenen Arschbombenwettkämpfen hektisch aus dem Wasser, wie Kakerlaken in Ecken, wenn das Licht angeht. Die Grundverpflegung von Fleisch, Fleisch, Fleisch und viel Bier (altbewährte Kombi) hat zwar minimal an Vitaminen vermissen lassen, doch ich denke, ich war die einzige, der das überhaupt auffiel.

Großartig auch: Die frische Kuhmilch jeden morgen. Und auch der Plan, endlich eine Kuh mit meinen Hauptstadtpranken zu betatschen, ging voll auf. Nachdem ich einem der Einheimischen (ja Brutsch, du bist gemeint.) zwei Stunden lang den Berg hinauf hinterhergechelt bin, nur um beim anschließenden Abstieg festzustellen, dass alle Kühe bereits im Stall unweit des Camps stehen, durfte ich mir sogar von Kälbern die kompletten Unterarme einspeicheln lassen. Von Griptape-Zungen. Riesenspaß. Rückblickend lässt sich also nur sagen, dass diese Strecke, deren Start in Österreich, das Ziel hingegen in Deutschland liegt großartig war. Die S-Kurve sorgte mit den vielen Crashs für Belustigung der faulen Säcke, die in der Sonne gammelten und die langgestreckte Zielgerade sorgte für ein entspanntes Ausrollen. Auch der Shuttle funktionierte tadellos, mit einem Busfahrer, der einen auch mitten auf der Strecke einsammelte, sofern man nicht Gloria hieß. Fazit also: Allgäuer sind ganz famose Menschen, um es in der Sprache der Schluchtenscheißer zusagen und haben da ein ganz und gar feines Ding aufgezogen. Das Partyzelt funktionierte und bot uns kleinem Haufen mit undichten Zelten Unterschlupf und nachdem erstmal der Fußball „verloren ging“, wurde man auch nicht mehr 10 vor acht von Geschrei und Getrampel auf dem Fußballfeld geweckt, neben dem in 20cm Entfernung unsere Zelte standen. Hatte selten so schöne Tage und habe lange nicht mehr so viele umwerfen sympathische Menschen auf einmal kennengelernt. Beim nächsten Event bin ich sofort wieder dabei und bis dahin werde ich mich nun öfter den Teufelsberg hochschieben. Jawoll.

Autorin gerade, weshalb sich der Lobgesang jetzt auf Fakten und Erlebnisse zu konzentrieren versucht. Von Berlin aus nach Hamburg, von Hamburg in den Allgäu. Da nur zwei von uns Berliner Geld (läppische 45€, die eigentlich auch beim ärmsten Schlucker drin sein sollten...) und Zeit zusammen kratzen konnten um zu erscheinen, gings mit dem Hamburgern billig mit Vereinsticket in die Berge (auch wenn gewisse Schweitzer in ihrem schlechten Düütsch von Hügeln sprachen. Pah.). Mittwoch Abend angekommen wurde ausgiebig das als gut verschrieene bayrische Bier verkostet, um am nächsten Tag verstrahlt aus dem Zelt zu kriechen und eine nasse Straße zu erblicken. Diejenigen wenigen von uns (darunter die zu dem Zeitpunkt vor Angst schwitzende und würgende Autorin) die Adrenalinwerte im normalen Bereich gewohnt sind, tasteten sich Stück für Stück an die Strecke heran, also übten erstmal Pendels und Bremsmöglichkeiten mit und ohne Slides. Nach kurzer Zeit riss es dann auch auf (Thommy hatte Recht...) und die Strecke trocknete. Somit hatte ich keine Ausrede mehr die gesamte Strecke zu fahren. Die vielen Workshops waren extrem hilfreich und auch die sehr guten von uns haben weitere Sachen dazugelernt, und wenn es auch nur Tipps zum Abspreizungswinkel des kleinen Zehs oder die perfekte 39995_465578932931_686377931_6639425_3609781_naerodynamische Schleifenform der Schnürsenkel waren. Ich persönlich bin zum ersten Mal nur mit Mädels rumgeschippert und dann auch noch eine WM-Strecke runter, was schlichtweg geile Scheiße war. Die feenhafte Fee (gute Alliteratinen sind mein Steckenpferd) scheuchte meinen geschundenen Arsch immer und immer wieder den Berg hoch, bis nach ihrer Ansicht meine Haltung nicht mehr ganz einem schimmligen Kartoffelsack glich. Daneben gab es Workshops für Buttboards, Luges und Stand-Up in allen Könnerstufen. Immer mal wieder steckten auf der Strecke Beine in der Vertikalen in den Bigpacks, was aber keinerlei Mitleid einbrachte, wie ich leidlich feststellen musste. Im Gegenteil, für meine blaue Rückseite in Kombination mit meiner verbrannten Nase durfte ich mir wenig schmeichelhafte Kommentare anhören. Großartig auch war die im Preis inbegriffene Benutzung des Swimmingpools. Was sich nicht nur aufgrund der andauernden 30° als Rettungsanker erwies.Man muss sich hierbei vorstellen, das pünktlich um 13 Uhr zur Mittagspause und 18 Uhr nach Beenden des letzten Runs 60 verschwitzte Downhiller in das Schwimmbad stürmen, sich aus ihren Lederkombis schälen, um mit Köpper ins Wasser zu springen (in Jans Fall mit der Geschwindigkeit einer alten Frau die Leiter benutzend, nicht ohne sich vorher zwei Hand voll Wasser in Richtung Herz zu spritzen) um dann festzustellen, dass sich die Verbindung von Chlorwasser und frischen Alphaltflechten (wir kennen sie alle als PIZZAS) ungefähr so gut anfühlt, wie frischer Osaft nach dem Zähneputzen schmeckt. Was natürlich kein Grund war, schnell wieder aus dem Wasser rauszukommen. Etwaige Zivilisten stürzten bei diesem lauten Geheul und den verbundenen Arschbombenwettkämpfen hektisch aus dem Wasser, wie Kakerlaken in Ecken, wenn das Licht angeht. Die Grundverpflegung von Fleisch, Fleisch, Fleisch und viel Bier (altbewährte Kombi) hat zwar minimal an Vitaminen vermissen lassen, doch ich denke, ich war die einzige, der das überhaupt auffiel. Großartig auch: Die frische Kuhmilch jeden morgen. Und auch der Plan, endlich eine Kuh mit meinen Hauptstadtpranken zu betatschen, ging voll auf. Nachdem ich einem der Einheimischen (ja Brutsch, du bist gemeint.) zwei Stunden lang den Berg hinauf hinterhergechelt bin, nur um beim anschließenden Abstieg festzustellen, dass alle Kühe bereits im Stall unweit des Camps stehen, durfte ich mir sogar von Kälbern die kompletten Unterarme einspeicheln lassen. Von Griptape-Zungen. Riesenspaß. Rückblickend lässt sich also nur sagen, dass diese Strecke, deren Start in Österreich, das Ziel hingegen in Deutschland liegt großartig war. Die S-Kurve sorgte mit den vielen Crashs für Belustigung der faulen Säcke, die in der Sonne gammelten und die langgestreckte Zielgerade sorgte für ein entspanntes Ausrollen. Auch der Shuttle funktionierte tadellos, mit einem Busfahrer, der einen auch mitten auf der Strecke einsammelte, sofern man nicht Gloria hieß. Fazit also: Allgäuer sind ganz famose Menschen, um es in der Sprache der Schluchtenscheißer zusagen und haben da ein ganz und gar feines Ding aufgezogen. Das Partyzelt funktionierte und bot uns kleinem Haufen mit undichten Zelten Unterschlupf und nachdem erstmal der Fußball „verloren ging“, wurde man auch nicht mehr 10 vor acht von Geschrei und Getrampel auf dem Fußballfeld geweckt, neben dem in 20cm Entfernung unsere Zelte standen. Hatte selten so schöne Tage und habe lange nicht mehr so viele umwerfen sympathische Menschen auf einmal kennengelernt. Beim nächsten Event bin ich sofort wieder dabei und bis dahin werde ich mich nun öfter den Teufelsberg hochschieben. Jawoll. Das Downhillzeltlager in Jungholz (Tirol) war fett. Dick. Bestens. Goil. An anderen Superlativen mangelt es der Autorin gerade, weshalb sich der Lobgesang jetzt auf Fakten und Erlebnisse zu konzentrieren versucht. Von Berlin aus nach Hamburg, von Hamburg in den Allgäu. Da nur zwei von uns Berliner Geld (läppische 45€, die eigentlich auch beim ärmsten Schlucker drin sein sollten...) und Zeit zusammen kratzen konnten um zu erscheinen, gings mit dem Hamburgern billig mit Vereinsticket in die Berge (auch wenn gewisse Schweitzer in ihrem schlechten Düütsch von Hügeln sprachen. Pah.). Mittwoch Abend angekommen wurde ausgiebig das als gut verschrieene bayrische Bier verkostet, um am nächsten Tag verstrahlt aus dem Zelt zu kriechen und eine nasse Straße zu erblicken. Diejenigen wenigen von uns (darunter die zu dem Zeitpunkt vor Angst schwitzende und würgende Autorin) die Adrenalinwerte im normalen Bereich gewohnt sind, tasteten sich Stück für Stück an die Strecke heran, also übten erstmal Pendels und Bremsmöglichkeiten mit und ohne Slides. Nach kurzer Zeit riss es dann auch auf (Thommy hatte Recht...) und die Strecke trocknete. Somit hatte ich keine Ausrede mehr die gesamte Strecke zu fahren. Die vielen Workshops waren extrem hilfreich und auch die sehr guten von uns haben weitere Sachen dazugelernt, und wenn es auch nur Tipps zum Abspreizungswinkel des kleinen Zehs oder die perfekte aerodynamische Schleifenform der Schnürsenkel waren. Ich persönlich bin zum ersten Mal nur mit Mädels rumgeschippert und dann auch noch eine WM-Strecke runter, was schlichtweg geile Scheiße war. Die feenhafte Fee (gute Alliteratinen sind mein Steckenpferd) scheuchte meinen geschundenen Arsch immer und immer wieder den Berg hoch, bis nach ihrer Ansicht meine Haltung nicht mehr ganz einem schimmligen Kartoffelsack glich. Daneben gab es Workshops für Buttboards, Luges und Stand-Up in allen Könnerstufen. Immer mal wieder steckten auf der Strecke Beine in der Vertikalen in den Bigpacks, was aber keinerlei Mitleid einbrachte, wie ich leidlich feststellen musste. Im Gegenteil, für meine blaue Rückseite in Kombination mit meiner verbrannten Nase durfte ich mir wenig schmeichelhafte Kommentare anhören. Großartig auch war die im Preis inbegriffene Benutzung des Swimmingpools. Was sich nicht nur aufgrund der andauernden 30° als Rettungsanker erwies.Man muss sich hierbei vorstellen, das pünktlich um 13 Uhr zur Mittagspause und 18 Uhr nach Beenden des letzten Runs 60 verschwitzte Downhiller in das Schwimmbad stürmen, sich aus ihren Lederkombis schälen, um mit Köpper ins Wasser zu springen (in Jans Fall mit der Geschwindigkeit einer alten Frau die Leiter benutzend, nicht ohne sich vorher zwei Hand voll Wasser in Richtung Herz zu spritzen) um dann festzustellen, dass sich die Verbindung von Chlorwasser und frischen Alphaltflechten (wir kennen sie alle als PIZZAS) ungefähr so gut anfühlt, wie frischer Osaft nach dem Zähneputzen schmeckt. Was natürlich kein Grund war, schnell wieder aus dem Wasser rauszukommen. Etwaige Zivilisten stürzten bei diesem lauten Geheul und den verbundenen Arschbombenwettkämpfen hektisch aus dem Wasser, wie Kakerlaken in Ecken, wenn das Licht angeht. Die Grundverpflegung von Fleisch, Fleisch, Fleisch und viel Bier (altbewährte Kombi) hat zwar minimal an Vitaminen vermissen lassen, doch ich denke, ich war die einzige, der das überhaupt auffiel. Großartig auch: Die frische Kuhmilch jeden morgen. Und auch der Plan, endlich eine Kuh mit meinen Hauptstadtpranken zu betatschen, ging voll auf. Nachdem ich einem der Einheimischen (ja Brutsch, du bist gemeint.) zwei Stunden lang den Berg hinauf hinterhergechelt bin, nur um beim anschließenden Abstieg festzustellen, dass alle Kühe bereits im Stall unweit des Camps stehen, durfte ich mir sogar von Kälbern die kompletten Unterarme einspeicheln lassen. Von Griptape-Zungen. Riesenspaß. Rückblickend lässt sich also nur sagen, dass diese Strecke, deren Start in Österreich, das Ziel hingegen in Deutschland liegt großartig war. Die S-Kurve sorgte mit den vielen Crashs für Belustigung der faulen Säcke, die in der Sonne gammelten und die langgestreckte Zielgerade sorgte für ein entspanntes Ausrollen. Auch der Shuttle funktionierte tadellos, mit einem Busfahrer, der einen auch mitten auf der Strecke einsammelte, sofern man nicht Gloria hieß. Fazit also: Allgäuer sind ganz famose Menschen, um es in der Sprache der Schluchtenscheißer zusagen und haben da ein ganz und gar feines Ding aufgezogen. Das Partyzelt funktionierte und bot uns kleinem Haufen mit undichten Zelten Unterschlupf und nachdem erstmal der Fußball „verloren ging“, wurde man auch nicht mehr 10 vor acht von Geschrei und Getrampel auf dem Fußballfeld geweckt, neben dem in 20cm Entfernung unsere Zelte standen. Hatte selten so schöne Tage und habe lange nicht mehr so viele umwerfen sympathische Menschen auf einmal kennengelernt. Beim nächsten Event bin ich sofort wieder dabei und bis dahin werde ich mich nun öfter den Teufelsberg hochschieben. Jawoll.


Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 12. September 2010 um 23:16 Uhr